Dürfen Hunde eigentlich Bananen essen?

Eine abwechslungsreiche Ernährung wird auch von Hunden gerne in Anspruch genommen. Neben frischem Fleisch wissen sie die eine oder andere Leckerei zu schätzen, wie beispielsweise Bananen. Aber dürfen Hunde eigentlich Bananen essen?

Gesundes Obst – auch für den Hund

Bananen sind süß, lecker und auch noch reich an Vitaminen und Nährstoffen. Also eigentlich ein Lebensmittel, mit dem nichts falsch gemacht werden kann, oder? Das ist korrekt und gilt sowohl für den Menschen als auch für das Tier, denn Bananen sind für einen Hund besonders gesund. Aber auch hier ist es so wie immer: Die Dosis macht das Gift.

Eine Banane enthält rund 95 Kalorien und ist reich an Kalium (380 mg) und Magnesium (30 mg), Phosphor (22 mg) und auch Vitamin C (12 Mikrogramm) sowie Kalzium (8 mg). Die Banane kann entweder als kleiner Snack zwischendurch oder auch zum Futter gereicht werden. Dadurch wird der Hund mit vielen Nährstoffen versorgt.

Hunde profitieren von den Inhaltsstoffen

Sowohl die Vitamine als auch die Mineralstoffe sind für Hunde gesund. Dazu kommt, dass Bananen sehr gut verträglich sind. Der enthaltene Traubenzucker und auch Fruchtzucker versorgt den Hund auf eine gesunde Weise mit Energie.

Bananen enthalten gesunde Enzyme. Leidet der Hund beispielsweise unter Problemen mit dem Magen oder dem Darm, helfen die Enzyme dabei, die Entzündungen zu reduzieren und vorhandene Schmerzen schneller zu lindern.

Viele Hunde leiden häufiger unter Durchfall, weil sie möglicherweise Bestandteile im Futter nicht vertragen. Hier greift das Pektin aus der Banane. Es bindet Wasser und reduziert den Durchfall.

Aber: Ebenso wie der Mensch reagiert auch der Hund auf eine große Menge an Fruchtzucker mit Übergewicht. Zudem kann es passieren, dass die Leber einen Schaden nimmt. Daher sollten niemals zu große Mengen verfüttert werden.

Wie viel Banane darf mein Hund?

Hier kommt es ein wenig auf die Größe des Hundes an. Große Hunde vertragen bis zu 1,5 Bananen in der Woche. Kleine Hunde nicht mehr als eine halbe Banane. Die allgemeinen Empfehlungen lauten, einfach eine Scheibe der süßen Frucht mit in den Napf zu tun.

Dabei ist es gut, wenn die Banane möglichst sehr reif ist. Reife Bananen enthalten weniger Stärke und haben einen besonders süßen Geschmack. Auch gelbe Bananen können dem Hund gegeben werden. Was allerdings vermieden werden sollte, sind grüne Bananen. Sie sind noch unreif und können zu gesundheitlichen Schäden führen.

Tipp: Eine noch bessere Verträglichkeit und eine optimale Aufnahme der enthaltenen Nährstoffe wird erreicht, wenn die Banane für den Hund püriert wird. So kann er sie auch deutlich besser aufnehmen, da viele Hunde zum Schlingen neigen.

Wenn die Frucht vor allem als kleiner Snack gereicht werden soll, können auch getrocknete Bananen in Form von Chips angeboten werden. Die getrockneten Früchte werden normalerweise gerne von den Vierbeinern angenommen. Zudem lassen sie sich gut dosieren.

Was passiert, wenn der Hund eine Bananenschale frisst?

Besonders neugierige Vierbeiner greifen sich gerne ein Stück der Schale. In den meisten Fällen wird sie dann aber nicht gefressen, da sich die Schale schwer kauen lässt und zudem keinen angenehmen Geschmack hat. Sollte der Hund es dennoch schaffen, sie aufzunehmen und komplett zu fressen, so ist das nicht schlimm.

Lediglich dann, wenn sich das Verhalten verändert, scheinbar Probleme mit der Verdauung bestehen oder der Hund unter Schmerzen leidet, sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Besondere Leckereien – Banane für Hunde verarbeiten

Auch Hunde wissen es zu schätzen, wenn sie ab und zu ein paar besondere Snacks bekommen. Warum also nicht die Banane integrieren? Eine pürierte Banane kann beispielsweise mit etwas Joghurt gemischt und in ein Leck-Spielzeug gegeben werden. Hier hat der Hund lange Freude dran.

Im Sommer ist ein Bananeneis genau die richtige Erfrischung für den Vierbeiner. Die Banane wird püriert und mit Quark oder mit Joghurt gemischt. Dann wird die Mischung in kleinen Portionen eingefroren. Es eignen sich dafür beispielsweise Eiswürfel-Formen.

Nachdem die Mischung gefroren ist, kann der Snack gereicht werden.

Bananen sind also für Hunde durchaus ein empfehlenswerter Snack und eine optimale Ergänzung beim Barfen. Lediglich die Menge ist zu beachten.


Getrocknete Bananen Chips, knusprig gepufft - 100% Natur
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