Erdbeeren Pflege - Was sollte man beachten?

Erdbeeren sind nicht nur lecker, sondern beinhalten auch viele tolle Eigenschaften für unseren Körper. Zusätzlich schmecken die roten und prallen Früchte aus dem eigenen Anbau einfach am besten und das Gefühl bei der Ernte der eignen Erdbeeren ist einfach unschlagbar.

Bereits im Mai beginnen die ersten Früchte zu reifen und mit den mehrmals tragenden Sorten könnt ihr die Erdbeeren sogar bis in den Oktober ernten. Wir haben euch die wichtigsten Tipps zur Erdbeerpflege zusammengestellt und erklären, wie ihr die Erdbeeren richtig pflegt, düngt und schneidet, damit ihr nicht in diesem Jahr eine reiche Ernte genießen könnt, sondern eure Pflanzen auch im kommenden Jahr wieder viele Früchte tragen.

Das Anpflanzen von Erdbeeren in dem eigenen Garten bzw. Beet oder aber im Topf auf der Terrasse und dem Balkon ist nicht schwer. Vorausgesetzt allerdings, man pflegt diese richtig und weiß, was die Erdbeerpflanzen besonders gerne haben und was sie brauchen, um viele Früchte zu tragen. Doch wann sind welche Pflegemaßnahmen notwendig?

Die Pflege beginnt mit dem Standort

Erdbeerpflanzen können sich nur dann prächtig entwickeln, wenn ihr für die Erdbeeren den richtigen Standort in eurem Garten auswählt. Die Pflanzen fühlen sich an sonnigen Standorten mit lockerer Erde besonders wohl und bekommen hier viele Blüten und Früchte. Auch bei weniger sonnigen Standorten wächst das beliebte Obst, jedoch sind die Früchte in diesem Fall etwas kleiner und nicht ganz so süß wie bei den Pflanzen, die in der Sonne stehen.

Ein lockerer und humusreicher Boden ist besonders gut geeignet, um die Pflanzung der Erdbeeren im Frühjahr bzw. entsprechend der jeweiligen Erdbeersorten vorzunehmen. Achtet beim Pflanzen immer darauf, ob es sich um immertragende, einmaltragende oder zweimaltragende Erdbeersorten handelt. Dementsprechend könnt ihr nun zur passenden Jahreszeit euer Erdbeerbeet ansetzen. Wie ihr die Erdbeere richtig pflanzt, erklären wir euch in unserem Artikel rund um das richtige Anpflanzen der Wurzeln und Erdbeerpflanzen.

Zu welcher Jahreszeit sind Erdbeeren reif?

In der Regel beginnt die Erdbeerzeit bereits im Mai. Hier kommt es immer darauf an, um welche Erdbeersorte es sich handelt und wann ihr diese eingepflanzt habt. Einige Sorten bilden ihre Blüten bereits im Jahr zuvor. Zusätzlich gibt es die Frühsorten, wozu unter anderem die „Daroyal“ gehört. Ebenso gibt es spätere Erdbeersorten wie die „Florence“, welche erst Ende Juni reif ist.

Bei frühen Sorten müssen Hobbygärtner einen Griff in die Trickkiste wagen und das Erdbeerbeet mit einer luftdurchlässigen Luftfolie abdecken. Wenn es eine kleinere Fläche ist, könnt ihr diese auch ganz einfach mit einem Folientunnel abdecken. Wichtig ist es jedoch, diese kurz vor dem Blühen der Erdbeerpflanzen wieder abzunehmen, um die Befruchtung durch die Bienen, Hummeln und andere Insekten zu ermöglichen. Wenn das zu spät stattfindet, bleiben die Früchte oft nur sehr klein.

Gut zu wissen: Der beste Zeitpunkt für die Erdbeerernte ist am frühen Morgen. Dann sind die Beeren noch schön kühl. Denn mit den am Tag steigenden Temperaturen werden die Erdbeeren weicher und damit auch druckempfindlicher. Das bedeutet auch, dass die Aufbewahrung der Erdbeeren im Anschluss nicht so einfach ist.

Erdbeeren düngen – so geht's richtig

Ganz nach dem Motto „Manchmal ist weniger mehr“, solltet ihr es beim Düngen der Erdbeeren auf keinen Fall übertreiben. Zu viel des Guten würde dazu führen, dass das Laubwachstum der Pflanzen angeregt wird. Dadurch wird aber die Blütenbildung verzögert, was auch die Anzahl der Früchte reduziert. Die einmaltragenden Sorten entwickeln ihre Blüten bereits im Herbst, wobei die Blätter nach dem Frühling austreiben. Mit den allmählich steigenden Temperaturen strecken sich nun auch die Blütenstängel der Sonne entgegen. Wichtig ist es, dass ihr das Düngen nun individuell auf den Wachstumsrhythmus der Erdbeersorte anpasst.

Die einmaltragenden Erdbeeren solltet ihr einmal im September und dann erst wieder im Frühjahr düngen. Am besten immer dann, bevor ihr das Laub bzw. das Stroh auslegt.

Die mehrmals tragenden Sorten beginnen im Frühjahr mit der Bildung von Blüten, was weit in den September hineinreicht. Diese Erdbeersorten benötigen damit eine kontinuierliche Versorgung. Hier ist es ratsam, dass ihr nach der Pflanzung im Frühjahr ca. alle 14 Tage etwas organischen Beerendünger in die Erde einarbeitet. Es gibt allerdings auch speziellen Langzeitdünger, den man nur einmal zum Saisonstart geben sollte. Informiert euch also immer, welchen Dünger ihr kauft und wie dieser verabreicht werden muss.

Erdbeeren schneiden – darauf müsst ihr achten

Das Schneiden der Pflanzen beginnt bereits im Frühjahr. Dazu schneidet ihr einfach die abgestorbenen Blätter ab. Viele Experten raten zudem dazu, sowohl den Boden als auch die Pflanzen mehrmals mit einem speziellen und natürlichen Pflanzenschutzmittel abzubrausen, was vorwiegend den verschiedenen Pilzerkrankungen vorbeugen soll.

Wenn ihr die einmaltragenden Erdbeeren ins Beet gepflanzt habt, solltet ihr nun die Ausläufer kappen, welche ihr nicht für die Vermehrung der Erdbeeren benötigt. Diese würden eure Pflanzen nur schwächen, weil von der Mutterpflanze viel zu viel Kraft in sie gesteckt werden würde.  Das bedeutet ebenso, dass die Ernte im Folgejahr meist geringer ausfällt. Des Weiteren ist zu empfehlen, dass ihr den sogenannten Blattkranz direkt nach der Ernte abschneidet. Die kranken und alten Blätter ebenfalls. Bei den mehrmalstragenden Früchten schneidet man die Ausläufer, die man nicht mehr nutzen möchte, erst im Herbst zurück.

Krankheiten bei Erdbeeren

Es gibt ganz unterschiedliche Krankheiten sowie natürlich auch Schädlinge, welche eure Erdbeerpflanzen befallen und schädigen können. Dazu gehören zum Beispiel verschiedene Pilzinfektionen, wie den bekannten Grauschimmel, die bei Erdbeeren recht häufig auftreten können. Wenn es draußen eher regnerisch ist, kann sich dieser zudem auch sehr rasant in eurem Erdbeerbeet ausbreiten. Ihr könnt das an einem grauen Schimmelbelag auf den Blättern der Pflanze erkennen. Die befallenen Stellen färben sich nach und nach rotbraun und vertrocknen schlussendlich.

Leider sind nicht nur die Blätter befallen. An den Früchten der Pflanze bilden sich braune Faulstellen, sodass sie nicht mehr gegessen werden sollten. Wichtig ist es in diesem Fall, dass ihr die befallenen Beeren und Blätter schnell entfernt. Ihr könnt eure Pflanzen am besten schützen, indem ihr das Beet mit Mulch oder Stroh auslegt. Dieses hat die Aufgabe, die überschüssige Feuchtigkeit aufzusaugen, damit eure Erdbeerpflanzen nach dem Regen nicht zu lange feucht bleiben.

Die Umgebung „sauber“ halten

Zur richtigen Pflege eurer Erdbeeren gehört neben dem Schneiden und dem Düngen auch das Säubern des Beets. Das Unkraut im Beet solltet ihr über das komplette Jahr immer entfernen. Nach starkem Niederschlag ist es wichtig, das Beet etwas zu lockern, damit es nicht zur Staunässe kommt.

Fazit rund um die Pflege von Erdbeeren

Erdbeeren gehören zu den anspruchslosen Pflanzen, welche nicht nur einfach gepflanzt werden können, sondern auch unkompliziert in der Pflege sind. Damit eignen sie sich auch für Anfänger besonders gut. Durch unsere Pflegetipps der Pflanzen könnt ihr in Zukunft zur Erdbeerernte viele leckere Früchte genießen.

Wir wünschen euch eine ertragreiche Ernte und viel Spaß bei der Pflege eurer Erdbeerpflanzen!


Getrocknete Erdbeeren, knusprig gepufft - 100% Natur
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